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Systemische Paar Therapie (Kompaktausbildung)

Diese Fortbildung vermittelt die Grundlagen systemischer Kompetenzen in der Arbeit mit Paaren.

Paartherapie ist gefragt wie nie:  Immer mehr Menschen entschließen sich, bei Paarproblemen professionelle Hilfe in Anspruch  zu nehmen, dadurch wird die Paartherapie eine immer wichtigere Säule des eigenen Angebotsspektrums.

In dieser Fortbildung wird systemisches Denken und Handeln speziell für das Arbeiten mit Paaren aufbereitet. Es werden eine Vielzahl von effizienten Methoden und Interventionen vorgestellt und eingeübt.

Im Blickpunkt stehen vor allem ressourcen- und lösungsorientierte Handlungsmodelle, um den (häufig unterschiedlichen) Erwartungen, Wünschen, Bedürfnissen des Paares zu begegnen und diese in einer Weise zu nutzen, dass sowohl die individuelle Entwicklung der beiden Partner berücksichtigt wird, als auch ein neuer, wertvoller Blick auf die Gemeinsamkeit entsteht.  So fördern die Interventionen einerseits das Paargefühl, andererseits auch das Verantwortungsgefühl des Einzelnen für sich selbst und schaffen ein Klima von wachsender Toleranz, Experimentierfreude und Neuorientierung.

Häufig geht es in der systemischen Therapie um die Entwicklung einer neuen Perspektive, um die Realität mit anderen Augen, aus einem anderen Blickwinkel sehen zu können, was dazu verhilft, neue Wahlmöglichkeiten zu haben und damit auch die eigenen Handlungsoptionen zu erweitern.

Die inhaltlichen Schwerpunkte:

  • Herkunftsfamilien und Lebensthemen
  •  Streitpaare und Machtdynamik
  • Sexualität, Lust, Erotik
  • Außenbeziehungen
  • Paare in Patchwork-Familien
  • Trennung und Trennungsambivalenz
  • Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen
  • Kommunikation
  • Umgang mit Gefühlen und Emotionen
  •  Live-Arbeiten unter Supervision

 

Die methodischen Schwerpunkte sind:

  • Das Erstgespräch und die Auftragsklärung
  • Gesprächs-, Frage- und Interventionstechniken
  • Skulpturarbeit, Darstellungstechniken
  • Kreatives Arbeiten mit Metaphern, Geschichten, inneren Bildern
  • Genogrammarbeit
  • Paradoxe Interventionen
  • Rituale und Aufgaben
  • Live-Arbeiten unter Supervision

 

Didaktik
Alle Blöcke vereinigen theoretische Wissensvermittlung, methodisches Üben und Selbsterfahrung.  Die Themenbereiche werden durch Selbsterfahrung im Gruppenprozess oder als Arbeit mit einzelnen Teilnehmern und Teilnehmerinnen innerhalb der Gruppe erfahrbar und beobachtbar gemacht.
Methoden und Techniken werden praktisch und in einem strukturierten Setting erprobt in Form von Rollenspielen und Gesprächs- und Behandlungssimulationen. Solche Übungen können in der Gesamtgruppe, in Kleingruppen oder in Triaden durchgeführt werden.

  • Adriana Feldhege , geb. 1966, verfügt über viele Jahre Lehrerfahrung im Rahmen von Fort- und Weiterbildung ebenso wie über mehr als 20 Jahre intensiver Praxiserfahrung. Sie ist ausgebildet in systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapie, integrativer Paartherapie, körperorientierter Psychotherapie und diversen anderen Methoden der humanistischen Psychotherapie.

    Ihr Unterrichtsstil wird als praxisorientiert, herzlich und humorvoll beschrieben.

  • 20. – 22.01.17
  • 24. – 26.02.16 / 24. – 26.03.16 / 21. – 23.04.17 / 12. – 14.05.17
  • Freitag 18:30 – 21:30 Uhr; Samstage 10:00 – 17:30 Uhr; Sonntag 10:00 – 17:30 Uhr
  • € 1250,–